Die Neuigkeiten im Überblick
Wenn STAMM eine ganze Fähre unter Strom setzt
Eine Fähre, die komplett elektrisch über die Elbe fährt. Klingt nach Zukunft, ist aber schon Realität. In Strehla im Landkreis Meißen ist die E-Fähre Elbnixe offiziell in Betrieb gegangen. Und das STAMMTEAM war mittendrin, denn die komplette elektrische Infrastruktur kommt von uns.
Strom statt Diesel
Die Elbnixe bietet Platz für rund 80 Personen und fährt vollelektrisch. Geladen wird sie über 18 Solarpanels und ein stationäres Ladekabel. Der Akku hält zwischen zwei und drei Tagen und ist auf eine Lebensdauer von rund 20 Jahren ausgelegt. Finanziert wurde das Projekt mit etwa 2,5 Millionen Euro durch Bund und Freistaat Sachsen.
Mehr als ein einzelnes Bauteil
Unsere Aufgabe war deutlich größer als ein einzelner Anschluss. Unsere STAMMTRONIKER haben die komplette elektrische Anlage der Fähre und des Fährhauses neu strukturiert. Zwei alte Zählerschränke wurden zu einem neuen zusammengefasst und um den Zählerplatz sowie die Absicherung für die neue Ladeinfrastruktur erweitert. Dazu kam eine neue Außenbeleuchtung. Umgesetzt haben das Marcel und Uwe, von der Planung bis zur fertigen Anlage.
Ein Tag für das, was unsere STAMMTRONIKER zusammenhält
Auch 2026 haben wir uns wieder Zeit für unseren Gesundheitstag genommen.
Ein starkes Team entsteht nicht nur auf der Baustelle. Es entsteht in den Momenten dazwischen, wenn Kollegen sich abseits der Arbeit begegnen. Genau dafür ist der Gesundheitstag da. Er bringt unsere STAMMTRONIKER aus Riesa, Dresden und Leipzig zusammen, quer durch alle Bereiche, vom Azubi bis zur Geschäftsführung.
Was auf dem Programm stand
Der Gesundheitstag ist aber auch ein Arbeitstag mit klarem Programm. Alle Firmenfahrzeuge kamen zur UVV-Prüfung, dazu gab es eine Überprüfung unserer Leitern und Gerüste durch die Fa. Pilling aus Riesa. Beim Halswirbel-Screening mit dem Vitaltestzentrum Dresden konnte jeder etwas für die eigene Gesundheit tun. Beim Vortrag von Hager drehte sich alles um die neuen Zählerplatzanforderungen sowie den normenkonformen Anschluss von E-Ladesäulen. Außerdem stand das Thema Arbeitsschutz und die sichere Nutzung von Hebebühnen in Zusammenarbeit mit dem AMVZ Riesa auf dem Programm. So verbindet der Tag Sicherheit, Weiterbildung und Gesundheit an einem Ort.
Wenn Technik Verantwortung trägt
WLAN gehört heute zur Grundversorgung, auch im Krankenhaus. Im Elblandklinikum Radebeul rüstet das STAMMTEAM gerade ein Gebäude nach, das bisher noch kein eigenes WLAN-Netz hatte. Über mehrere Etagen entsteht dafür ein komplettes neues Datennetz.
Vom Kabel bis zum WLAN
Ein Datennetz ist mehr als ein Kabel in der Wand. Das STAMMTEAM verlegt Glasfaser- und Kupferdatenkabel, spleißt die Glasfasern an Pigtails, legt die Kupferdatenleitungen auf die Patchfelder auf und stellt die Anbindungen für die Access-Points bereit, über die später das WLAN läuft.
Ein Vorteil auf dieser Baustelle: Die Kabeltrassen waren größtenteils schon vorhanden. So ließ sich das ganze Projekt innerhalb kurzer Zeit umsetzen.
Brandschutz, der mitgeplant wird
Gerade in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern spielt der Brandschutz eine wichtige Rolle. Deshalb werden die Leitungswege zusätzlich geschützt: mit speziellen Abschottungen aus feuerfesten Materialien, mit Steinwolle und mit Kabelbeschichtungen. Am Ende steht ein stabiles Datennetz, das Ärzte, Pflegepersonal und Patienten zuverlässig verbindet.
Fluchtwege für ein Baudenkmal
Was du siehst, ist eine historische Kunsthalle. Was du nicht siehst, ist jede Menge moderne Technik. Seit Dezember 2025 arbeitet das STAMMTEAM im Lipsiusbau in Dresden, einem denkmalgeschützten Gebäude der Staatlichen Kunstsammlungen. Die Aufgabe: eine neue Notbeleuchtung für Fluchtwege, Gänge und Notausgänge, und das ohne die historische Optik des Hauses zu verändern.
Technik, die sich unsichtbar macht
Genau darin liegt die Herausforderung. Kabel verschwinden in Fugen, Mauerschlitzen und Spezialbohrungen. Wo Installationsrohre aus Aluminium sichtbar bleiben, werden sie pulverbeschichtet. Die Schellen bekommen von Hand mit dem Pinsel den Farbton der vorhandenen Beleuchtungsschienen. So fügt sich moderne Sicherheitstechnik in ein Baudenkmal ein, ohne aufzufallen.
Zukunftstechnik im laufenden Industriebetrieb
Ein Industriebetrieb wie das Mannesmannröhren-Werk in Zeithain läuft rund um die Uhr. Für das STAMMTEAM heißt das: sauber arbeiten, während der Betrieb weitergeht. In diesem Projekt ging es um Glasfasertechnik, also die Technik, mit der große Datenmengen schnell und störungssicher durch ein Werk wandern.
Warum Glasfaser
In der Industrie zählt Verlässlichkeit. Maschinen, Steuerungen und Systeme müssen dauerhaft miteinander kommunizieren. Glasfaser ist dafür ideal. Sie überträgt Daten mit hoher Geschwindigkeit, ist unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen und bringt die nötige Leistung für die kommenden Jahre.
Das klingt einfach, ist in der Umsetzung aber Präzisionsarbeit. Glasfaserkabel wollen vorsichtig behandelt werden. Ein zu enger Verlegeradius, eine unsaubere Verbindung, und das Signal leidet. Genau hier zeigt sich Erfahrung.
Neubau und Denkmalschutz unter einem Dach
Bei der Sparkasse Meißen in Riesa hat das STAMMTEAM gleich zwei Welten miteinander verbunden: einen modernen Neubau und einen denkmalgeschützten Altbau. Beide brauchen ein Datennetz, das im Alltag zuverlässig funktioniert. Und beide stellen ganz eigene Anforderungen.
Ein Netz für 150 Mitarbeiter
Im Neubau ging es um Fläche und Leistung. Vier Etagen, rund 150 Mitarbeiter, überall stabiles WLAN. Damit das gelingt, hat das Team etwa 2.000 Meter Datenkabel verlegt und 36 Access-Points gesetzt. Jeder einzelne davon will an der richtigen Stelle sitzen, damit die Abdeckung lückenlos ist und keine Funklöcher zwischen den Büros entstehen.
Datentechnik ist die Art von Technik, die man später nicht mehr sieht. Genau das ist der Anspruch. Wenn alles läuft, denkt niemand mehr über das Netz nach. Bis dahin steckt jede Menge Planungszeit in Kabelwegen, Datenverteilern und der sauberen Beschriftung jeder Datendose und Leitung.